Kulturelle Unterschiede zwischen Vietnam und Deutschland
Inhaltsübersicht
Eine Reise nach Vietnam bedeutet, neue Landschaften zu entdecken – aber auch eine andere Art, den Alltag zu leben. Begrüßungen, Familienbeziehungen, Mahlzeiten oder die Art, Uneinigkeit auszudrücken, können deutschsprachige Reisende manchmal überraschen. Zwischen Deutschland und Vietnam bestehen zugleich enge Verbindungen: In Deutschland lebt eine der größten vietnamesischen Gemeinschaften Europas, und die wirtschaftlichen und menschlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern wachsen stetig. Wer die wichtigsten kulturellen Unterschiede versteht, kann sich besser anpassen, Fettnäpfchen vermeiden und die Begegnungen in vollen Zügen genießen.
Dank seiner Erfahrung mit deutschsprachigen Reisenden gibt Ihnen Horizon Vietnam Travel einige einfache Anhaltspunkte an die Hand, um die vietnamesische Kultur vor und während Ihrer Reise besser zu verstehen.

Ein Tet-Essen, das mehrere Generationen einer vietnamesischen Familie vereint.
Begrüßung und Höflichkeitsregeln
In Vietnam
In Vietnam fallen Begrüßungen im Allgemeinen recht zurückhaltend aus. Ein Lächeln, ein leichtes Kopfnicken oder ein Händedruck genügen in den meisten Situationen. Der Wangenkuss ist wenig verbreitet, vor allem bei einer ersten Begegnung.

Den Tee mit beiden Händen zu reichen ist eine traditionelle Geste des Respekts gegenüber den Älteren.
Auch das Alter spielt eine wichtige Rolle dabei, wie man jemanden anspricht. Im Vietnamesischen verwendet man je nach Alter und Beziehung häufig Begriffe wie anh, chi, em, co, chu oder bac. Nach dem Alter zu fragen gilt daher nicht immer als indiskret: Oft hilft es, die passende Anrede zu wählen. Beim Besuch einer Familie begrüßt man am besten zuerst die ältesten Personen und danach die übrigen Mitglieder des Haushalts. In manchen Familien verschränken Kinder die Arme vor der Brust und senken leicht den Kopf, um einen älteren Menschen zu begrüßen. Diese Geste drückt den Respekt gegenüber dem Alter und der familiären Hierarchie aus.
In Deutschland
In Deutschland ist der Händedruck die häufigste Form der Begrüßung – sowohl im beruflichen Umfeld als auch bei einer ersten Begegnung. Üblich ist ein fester Händedruck mit direktem Blickkontakt, der als Zeichen von Aufrichtigkeit gilt. Der Wangenkuss ist dagegen wenig verbreitet und bleibt engen Freunden oder der Familie vorbehalten; unter Nahestehenden ist eher eine Umarmung üblich.

Die Anrede richtet sich in Deutschland vor allem nach der Wahl zwischen „du“ und „Sie“. Das „Sie“ wird im Allgemeinen gegenüber unbekannten oder älteren Personen sowie in formellen Zusammenhängen verwendet, während das „du“ eine vertrautere Beziehung ausdrückt. Auch Titel und Nachnamen spielen eine Rolle: Im formellen Rahmen spricht man eine Person mit „Herr“ oder „Frau“ und dem Nachnamen an, akademische Titel wie „Dr.“ werden ebenfalls beachtet. Anders als in Vietnam hängt die Reihenfolge der Begrüßung weniger vom Alter oder von der Stellung in der Familie ab als von der jeweiligen Situation. Ein zentraler Wert ist zudem die Pünktlichkeit: Zu einer Verabredung oder einem Termin erscheint man in Deutschland möglichst pünktlich.
Kommunikation
In Vietnam
In Vietnam kann die Kommunikation indirekter ausfallen als in Deutschland, insbesondere wenn es darum geht, eine Ablehnung, Kritik oder Uneinigkeit auszudrücken. Um die Harmonie zu wahren und den Gesprächspartner nicht in eine unangenehme Lage zu bringen, ziehen es manche Menschen vor, nuancierte Formulierungen zu verwenden, zu zögern oder einen Teil der Botschaft unausgesprochen zu lassen.

In Vietnam stehen bei beruflichen Gesprächen oft der Konsens und die Harmonie der Gruppe im Vordergrund.
Je nach Zusammenhang kann ein „Ja“ Zustimmung bedeuten, aber auch einfach anzeigen, dass die Botschaft gehört oder verstanden wurde. Ebenso kann ein Lächeln Freude ausdrücken, manchmal aber auch Verlegenheit, Unbehagen oder Unsicherheit. Es ist daher hilfreich, auf den Kontext, den Tonfall, die Pausen und die Reaktionen des Gegenübers zu achten. Diese Tendenzen können jedoch je nach Person, Generation, Region und Situation variieren.
In Deutschland
In Deutschland äußern die Gesprächspartner ihre Meinung, ihre Zustimmung oder ihre Ablehnung oft sehr offen und direkt. Klarheit und Sachlichkeit werden geschätzt: Man sagt in der Regel deutlich, was man denkt, und eine Sache kritisch zu hinterfragen wird nicht zwangsläufig als persönlicher Angriff verstanden.

In Deutschland ist die Kommunikation in der Regel direkt und sachlich.
Die deutsche Kommunikation ist jedoch nicht immer völlig unverblümt: Auch diplomatische Formulierungen und Zwischentöne kommen vor, und der Sinn einer Botschaft hängt ebenfalls vom Kontext und von der Beziehung zwischen den Gesprächspartnern ab. Im Vergleich zu Vietnam werden Absagen und Meinungsverschiedenheiten in Deutschland jedoch deutlich expliziter formuliert. Für jemanden, der eine indirektere Kommunikation gewohnt ist, kann das manchmal als schroff empfunden werden – gemeint ist es in der Regel aber sachlich und nicht unhöflich.
Familie, Alter und soziale Hierarchie
In Vietnam
In Vietnam nimmt die Familie einen zentralen Platz im Alltag ein. Die Bindungen zwischen den Generationen bleiben oft eng, und es ist nicht selten, dass mehrere Generationen unter einem Dach oder in unmittelbarer Nähe leben.

Der Respekt vor den Älteren nimmt einen zentralen Platz in der vietnamesischen Familienstruktur ein.
Ältere Menschen werden im Allgemeinen sehr respektiert. Ihre Meinung kann bei wichtigen Entscheidungen ins Gewicht fallen, etwa bei Ausbildung, Beruf, Heirat oder Wohnort. Auch wenn die jüngeren Generationen zunehmend eigenständig werden, werden viele Entscheidungen weiterhin in der Familie besprochen. Das Alter beeinflusst außerdem die sozialen Beziehungen. Den Älteren wird beim Essen häufig zuerst serviert, sie werden bei Familientreffen um Rat gefragt und vor den Jüngeren begrüßt. Diese Hierarchie beruht nicht allein auf Autorität: Sie geht auch mit der Pflicht einher, Eltern und Großeltern zu unterstützen und sich um sie zu kümmern.
In Deutschland
In Deutschland bleibt die Familie wichtig, doch die individuelle Selbstständigkeit wird in der Regel stärker betont. Junge Menschen verlassen das Elternhaus oft früh, um zu studieren, eine Ausbildung zu machen oder unabhängig zu leben – auch wenn der Zeitpunkt des Auszugs von Fall zu Fall unterschiedlich ist.

In Deutschland bleiben die familiären Bindungen stark, doch die Hierarchie zwischen den Generationen ist weniger ausgeprägt.
Die Beziehungen zwischen den Generationen sind zudem weniger hierarchisch als in Vietnam. Eltern und Großeltern werden respektiert, doch ihre Meinung ist bei den persönlichen Entscheidungen Erwachsener nicht immer ausschlaggebend. Entscheidungen über Ausbildung, Beruf, Partnerschaft oder Wohnort werden meist individuell getroffen. Sie können in der Familie besprochen werden, doch behält in der Regel jeder eine größere Entscheidungsfreiheit.
Esskultur bei Tisch
In Vietnam
In Vietnam werden Mahlzeiten oft geteilt. Mehrere Gerichte werden in die Mitte des Tisches gestellt, und jeder bedient sich nach und nach in seine eigene Schüssel. Reis begleitet in der Regel das Essen, dazu Gemüse, Fleisch, Fisch oder eine Suppe.

In Vietnam werden die Gerichte in die Mitte des Tisches gestellt und von der ganzen Familie geteilt.
Die Stäbchen nehmen bei Tisch einen wichtigen Platz ein. Man sollte es vermeiden, sie senkrecht in eine Reisschüssel zu stecken, mit ihnen auf jemanden zu zeigen oder lange in einem gemeinsamen Gericht zu stochern. Wenn ein Vorlegebesteck vorhanden ist, verwendet man es besser. Es ist außerdem üblich, dass ein Gastgeber seinem Gast direkt ein Stück Essen in die Schüssel legt. Diese Geste drückt Aufmerksamkeit und Gastfreundschaft aus. Bei vielen Familienmahlzeiten wird den älteren Menschen vor den Jüngeren serviert.
In Deutschland
In Deutschland hat in der Regel jeder Gast seinen eigenen Teller, auch wenn manche Gerichte geteilt werden. Ein Essen kann aus mehreren Gängen bestehen, etwa Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch.

In Deutschland hat jeder Gast in der Regel seinen eigenen Teller und sein eigenes Besteck.
Am häufigsten werden Gabel, Messer und Löffel verwendet. Üblich ist es, zu warten, bis alle bedient sind, und sich vor dem Essen „Guten Appetit“ zu wünschen. Beim Anstoßen sagt man „Prost“ oder „Zum Wohl“ und schaut sich dabei kurz in die Augen. Die Tischsitten legen zudem Wert auf ein rücksichtsvolles Verhalten: Man spricht nicht mit vollem Mund, isst möglichst geräuschlos und legt die Handgelenke – nicht die Ellbogen – auf den Tisch.
Traditionelle Feste
In Vietnam
In Vietnam folgen viele Feste dem Mondkalender und sind eng mit der Familie, dem Ahnenkult und spirituellen Traditionen verbunden. Wer die kulinarischen Spezialitäten dieser Zeit entdecken möchte, findet in unserem Artikel über die unverzichtbaren Gerichte zum Tet in Vietnam die kulinarischen Traditionen dieses Festes im Detail.

Die Zubereitung der Banh Chung im Familienkreis ist ein unverzichtbares Ritual vor dem Tet.
Das wichtigste Fest ist das Tet Nguyen Dan, das Mondneujahr. Zu diesem Anlass kommen die Familien zusammen, reinigen und schmücken das Haus, bereiten traditionelle Gerichte zu und ehren die Ahnen.

Die roten Umschläge (lì xì) werden Kindern und Älteren geschenkt, um ihnen Glück zu wünschen.
Kinder erhalten oft rote Umschläge mit Glücksgeld. Auch andere Feiern nehmen einen wichtigen Platz ein, etwa das Tet Trung Thu, das Mittherbstfest, bekannt für seine Laternen und Mondkuchen, sowie die Todestage der Vorfahren, gio genannt, die im Familienkreis mit Opfergaben und einem gemeinsamen Essen begangen werden.
In Deutschland
In Deutschland folgen die wichtigsten Feste dem gregorianischen Kalender. Einige sind mit der christlichen Tradition verbunden, andere erinnern an historische Ereignisse.

Weihnachten ist das meistgefeierte Familienfest in Deutschland, rund um ein großes Essen.
Weihnachten und Silvester werden meist im Kreis der Familie oder mit Freunden gefeiert, bei einem festlichen Essen und dem Austausch von Geschenken. Die Adventszeit, der Nikolaustag am 6. Dezember und die Weihnachtsmärkte gehören ebenfalls fest zur Vorweihnachtszeit. Auch Ostern und weitere kirchliche Feste bleiben präsent, selbst wenn ihre Bedeutung oft eher familiär oder kulturell geworden ist. Hinzu kommen regionale Bräuche wie der Karneval beziehungsweise Fasching sowie Feiertage wie der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober. Anders als in Vietnam spielen Rituale rund um die Ahnen im Alltag im Allgemeinen eine weniger sichtbare Rolle.
Alltag und Verhalten im öffentlichen Raum
In Vietnam
In Vietnam sind die Straßen, Märkte und Verkehrsmittel oft sehr belebt. Lärm gehört zum Alltag: Das Hupen dient vor allem dazu, auf die eigene Anwesenheit hinzuweisen, während die Händler, die Motorroller und die auf den Gehwegen ausgebreiteten Aktivitäten eine lebhafte Atmosphäre schaffen, die auf deutschsprachige Reisende manchmal verwirrend wirken kann.

Die Straße nimmt im vietnamesischen Alltag einen zentralen Platz ein – zwischen Handel und Verkehr.
Auch das Verständnis von persönlichem Raum kann sich unterscheiden. Auf Märkten, an Bahnhöfen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Abstände zwischen den Menschen manchmal geringer als in Deutschland. Warteschlangen gibt es, doch an sehr belebten Orten sind sie mitunter weniger streng organisiert. Auch der Verkehr erfordert etwas Eingewöhnung. Um eine Straße zu überqueren, geht man am besten langsam und gleichmäßig, ohne hastige Bewegungen, und behält die Fahrzeuge im Blick. Öffentliche Zärtlichkeiten bleiben schließlich in der Regel zurückhaltender als in Deutschland, vor allem vor älteren Menschen oder an religiösen Orten. In den großen Städten ändern sich die Gewohnheiten bei den jüngeren Generationen jedoch rasch.
In Deutschland

In Deutschland sind öffentliche Orte in der Regel stärker geregelt. Warteschlangen werden eingehalten, insbesondere in Verkehrsmitteln, Geschäften und Behörden, und der persönliche Raum spielt in den alltäglichen Begegnungen eine größere Rolle.
Der Verkehr folgt strengeren Regeln, und Fußgänger überqueren die Straße üblicherweise an den dafür vorgesehenen Stellen und beachten die Ampeln – viele warten selbst dann bei Rot, wenn kein Auto kommt. Gehupt wird vor allem, um vor einer Gefahr zu warnen, und nicht, um einfach die eigene Anwesenheit anzuzeigen. In Wohngebieten und öffentlichen Verkehrsmitteln wird Ruhe oft geschätzt; in Deutschland gibt es zudem festgelegte Ruhezeiten, etwa nachts und sonntags. Ein zu lautes Gespräch oder Telefonieren mit hoher Lautstärke kann als störend empfunden werden. Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit – Händchenhalten, Umarmen oder Küssen – werden im Allgemeinen eher akzeptiert als in Vietnam. Das Verhalten variiert jedoch je nach Ort, Generation und Kontext.
Tipps, um einen Kulturschock in Vietnam zu vermeiden
Auf einer Reise durch Vietnam erfordert das Entdecken einer anderen Kultur oft ein wenig Zeit zur Eingewöhnung. Manche Gewohnheiten mögen anfangs überraschen, werden aber schnell verständlicher, wenn man sich die Zeit nimmt, das lokale Leben mit Geduld und Neugier zu beobachten. Hier sind einige einfache Tipps, um sich besser anzupassen, Missverständnisse zu vermeiden und den Austausch mit den Einheimischen in vollen Zügen zu genießen. Wenn Sie während des Mondneujahrs reisen, bietet Ihnen unser Ratgeber Vietnam im Februar: kulturelles Eintauchen zur Zeit des Tet zusätzliche Orientierung für diese besondere Zeit.
- Beobachten, bevor Sie handeln: In einem Haus, einem Tempel oder einem Restaurant beobachten Sie zunächst die örtlichen Gewohnheiten: Schuhe, Kleidung und Ablauf des Essens.
- Bei Missverständnissen ruhig bleiben: Erklären Sie sich im Problemfall ruhig und vermeiden Sie es, Ihr Gegenüber vor anderen in Verlegenheit zu bringen.
- Ständige Vergleiche vermeiden: Die vietnamesischen Gewohnheiten folgen anderen Regeln. Vermeiden Sie Bemerkungen wie „In Deutschland macht man das nicht so“, um einen offenen und respektvollen Austausch zu bewahren.
- Eine feinere Kommunikation akzeptieren: Ein Lächeln, ein Schweigen oder eine vage Antwort bedeuten nicht immer Zustimmung. Achten Sie auf Tonfall und Kontext.
- Ältere Menschen respektieren: Begrüßen Sie die Älteren zuerst und widersprechen Sie ihnen nicht schroff vor anderen.
- Vor dem Fotografieren fragen: Bitten Sie stets um Erlaubnis, bevor Sie eine Person fotografieren, besonders in einem Dorf, einer Familie oder während einer Zeremonie.
- Die Kleidung anpassen: In Tempeln und Pagoden tragen Sie Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt.
- Ein paar Wörter Vietnamesisch lernen: Einige einfache Ausdrücke erleichtern den Austausch: Xin chao – Guten Tag; Cam on – Danke; Xin loi – Entschuldigung; Tam biet – Auf Wiedersehen.
- Eine offene Haltung bewahren: Bleiben Sie neugierig und geduldig. Kulturelle Unterschiede werden leichter verständlich, wenn man sich die Zeit nimmt zu beobachten und ins Gespräch zu kommen.
Die kulturellen Unterschiede zwischen Vietnam und Deutschland zeigen sich in vielen Bereichen des Alltags: bei den Begrüßungen, beim Stellenwert der Familie, bei der Kommunikation, beim Essen oder beim Verhalten im öffentlichen Raum. Diese Unterschiede mögen anfangs überraschen, machen aber auch den Reichtum einer Reise aus. Wer die örtlichen Gewohnheiten beobachtet, respektvoll bleibt und offen ist, kann Missverständnisse leichter vermeiden und aufrichtige Begegnungen mit den Einheimischen schaffen. Die vietnamesische Kultur zu verstehen bedeutet auch, das Land jenseits seiner Landschaften zu entdecken und den Alltag der Menschen, die dort leben, mehr zu schätzen.
FAQ zu den kulturellen Unterschieden zwischen Vietnam und Deutschland
Was sind die wichtigsten kulturellen Unterschiede zwischen Vietnam und Deutschland? Sie betreffen vor allem den Stellenwert der Familie, den Respekt vor dem Alter, die Kommunikation, die Mahlzeiten und das Verhalten im öffentlichen Raum. Wie begrüßt man richtig in Vietnam? Ein Lächeln, ein leichtes Kopfnicken oder ein Händedruck genügen in der Regel. Bei einem Familienbesuch begrüßt man am besten zuerst die älteren Personen. Warum fragen Vietnamesen oft nach dem Alter? Das Alter hilft, die richtige Anrede für das Gegenüber zu wählen. Diese Frage hängt daher oft mit Höflichkeit zusammen und nicht mit Neugier. Welche Regeln sollte man bei einem vietnamesischen Essen beachten? Die Gerichte werden in der Regel in der Mitte des Tisches geteilt. Man sollte es vermeiden, die Stäbchen in eine Reisschüssel zu stecken oder mit ihnen auf jemanden zu zeigen. Wie vermeidet man kulturelle Missverständnisse in Vietnam? Beobachten Sie die örtlichen Gewohnheiten, bleiben Sie ruhig und vermeiden Sie ständige Vergleiche mit Deutschland. Eine offene und respektvolle Haltung erleichtert den Austausch.
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